Testamente

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Testamente

Ein Testament ist die beste Möglichkeit, über das eigene Leben hinaus die persönlichen Vorstellungen zu verwirklichen und Menschen mit Behinderungen langfristig und nachhaltig zu unterstützen. So hilft Ihr Vermögen dort, wo es Ihnen wichtig ist und wo Sie sich vielleicht auch heute schon engagieren.

 

Ein Testament verfassen, aber wie?

Ein rechtskräftiges Testament kann entweder ein eigenhändiges oder ein öffentliches Testament sein. Ein eigenhändiges Testament muss vollständig handschriftlich niedergeschrieben und mit vollem Vor- und Zunamen unter Angabe von Zeit und Ort unterschrieben sein. Es kann an jedem Ort, auch zu Hause aufbewahrt werden. Beim öffentlichen Testament wird der letzte Wille einem Notar übermittelt. Dies kann auch mündlich geschehen. Der Notar setzt dann das Testament auf und hinterlegt es beim zuständigen Amtsgericht. Ist im Testament das Vermögen oder ein Teil des Vermögens einem bestimmten Zweck, zum Beispiel einer Stiftung, gewidmet, sind die Erben verpflichtet, dieses Vermächtnis zu erfüllen.

Was passiert, wenn kein Testament vorliegt?

Im Todesfall tritt dann die gesetzliche Erbfolge in Kraft. Erben erster Ordnung sind eigene Kinder, Enkel und Urenkel. Erben zweiter Ordnung sind Eltern und deren Kinder, also Geschwister, Nichten und Neffen. Erben dritter Ordnung sind Großeltern und deren Kinder, also Tanten, Onkel, Cousinen und Cousins. Sind keine Angehörigen vorhanden, erbt der Staat.